Das Weblog von Ärztinnen und Ärzten aus Oberösterreich

Naschen ist erlaubt

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Dr. Tina Bräutigam

Gerade in der Faschingszeit sind die Verlockungen an süßen Leckereien besonders groß. Die gute Nachricht: man darf sich auch ab und zu einen Krapfen gönnen und das ganz ohne schlechtes Gewissen! Wichtig dabei ist, auf eine bewusste Ernährung nicht zu vergessen. Das heißt, drei Mahlzeiten am Tag einzunehmen, vier bis sechs Stunden dazwischen nichts zu essen und die Auswahl der Speisen eher leicht zu halten. Wer morgens ein Müsli, mittags Fisch oder Fleisch mit Gemüse und beispielsweise einer Beilagenportion Reis sowie abends eine Suppe am Speiseplan stehen hat, ist auf jeden Fall bestens versorgt. Ideal wäre, den Krapfen im Rahmen einer Nachspeise zu genießen. Wesentlich ist die bewusste Entscheidung für den Genuss und gegen das schlechte Gewissen! Wer sich Zeit zum Genießen nimmt, schadet seinem Körper mit Sicherheit nicht! Für jene, auf die abends ein großes Buffet wartet: trotzdem nicht auf die Mahlzeiten vergessen, auch nicht auf das Mittagessen. Wird dem Körper untertags zu wenig Energie zugeführt, holt er sie sich abends mit Heißhunger zurück. Der Teller wird dann möglicherweise öfter aufgefüllt als eigentlich geplant. An Abenden, an denen keine Faschingsparty am Programm steht, empfiehlt es sich, auf Alkohol zu verzichten und spätestens drei Stunden vor dem Schlafengehen zu essen. Grundsätzlich gilt, auch tagsüber: den Körper mit viel Flüssigkeit – Tee und Wasser – versorgen.

Dr. Tina Bräutigam ist Allgemeinmedizinerin in Linz.

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