Das Weblog von Ärztinnen und Ärzten aus Oberösterreich

Die sind nicht ganz dicht

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Dr. Fritz Seifert

Mittels Knochendichte-Messung, einem nicht operativen Verfahren, kann die Masse der Knochen, also das Gewicht der Skelettknochen gemessen werden. Durchgeführt wird sie hauptsächlich an Wirbelsäule, Hüften und Armen. Je mehr Knochensubstanz ein Skelett aufweisen kann, desto widerstandsfähiger sind die Knochen. Die herkömmlichste Art der Knochendichtemessung ist DEXA. Bei diesem Verfahren liegt der Patient am Rücken, während sich ein Apparat über ihm bewegt und leichte Röntgenstrahlen über die zu messenden Stellen ausschickt. Diese daraus entstehenden Informationen werden auf das ganze Skelett umgelegt und die Menge der Knochensubstanz im Skelett gemessen. Das Ergebnis beschreibt die Menge der Knochensubstanz pro Einheit im Skelettknochen. Die Knochendichtemessung wird u.a. zur Abklärung von Osteoporose eingesetzt. Liegt diese vor, muss sie jährlich kontrolliert werden, um einen Therapieerfolg dokumentieren zu können. Bei Frauen wird die Untersuchung meist in der Zeit der Menopause erstmals kontrolliert.

Dr. Fritz Seifert ist Facharzt für Radiologie in Vöcklabruck.

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