Trockenshampoo könnte die Gesundheit gefährden

Es ist für all jene, die zu fettigem Haar neigen oft die Rettung im Badezimmer: Trockenshampoo. Doch die Schnell-Haarwäsche ist laut einer Untersuchung des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) nicht unbedenklich für die Gesundheit. Dabei wurden 13 Produkte getestet- sechs davon erhielten die Bewertung „Gut“. Dennoch fanden sich in einigen bedenkliche Stoffe. 

Der VKI hat nicht nur die Wirkung unter die Lupe genommen, sondern auch Inhaltsstoffe überprüft. In den Trockenshampoos von Algemarina, Colab und in Got2b von Schwarzkopf wurde der Duftstoff Lilial gefunden. Er steht in Verdacht, die Fortpflanzungsfähigkeit zu beeinträchtigen. Das Produkt von Algemarina enthielt einen weiteren bedenklichen Duftstoff: Lyral kann Allergien auslösen. Kosmetika mit Lyral dürfen nur noch bis 2021 im Handel sein. In einem Produkt von Volume wurde sogar ein Stoff gefunden, der seit 2019 in Kosmetika verboten ist: Borat wurde darin entdeckt, welcher fortpflanzungsschädigende Borsäure freisetzen kann. Alternative zum Trockenshampoo Wer auf Trockenshampoo aus der Dose verzichten möchte, der kann zu Babypuder greifen. Dieses wirkt nicht nur entzündungshemmend auf der Kopfhaut, es hilft auch bei fettigem Ansatz. Zudem riecht es angenehm und ist einfach zu dosieren.

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