Frau schmiert Wimmerln ein

Hilft Zink gegen Wimmerln?

Zink kann der Haut gut tun. Doch was gibt es zu beachten, wenn jemand Pickel hat – und hilft dann eher eine innere oder äußere Anwendung?

 

 

 

 

 

 

 

Zink regt das Immunsystem an und gilt als entzündungshemmend. Manche Menschen schmieren sich deswegen Zinkcreme gerne auf ihre Wimmerln. Doch ist das die richtige Methode? Zink ist ein gutes Mittel, um die Haut auszutrocknen und ihr wirklich Feuchtigkeit zu entziehen. Daher ist Zink grundsätzlich gar nicht so schlecht für unreine Haut oder bei Akne, wissen Experten.

Allerdings komme es bei der Hautpflege auch wirklich darauf an, was für ein Hauttyp man ist. Bei Pickeln oder Akne würde die Dermatologin keine Zink-Salbe empfehlen. Denn eine Salbe ist werthaltig – sie enthält also Fett. Bei Pickeln oder gar Akne ist Fett genau kontraproduktiv – besser ist  bei der Hautpflege dann Feuchtigkeit. Grundsätzlich gilt: Fetthaltige Substanzen sollte man eher sparsam im Gesicht verwenden, während Feuchtigkeit der Gesichtshaut sehr gut tut.

Eine Frage der Konsistenz
Besser als eine fetthaltige Salbe oder Creme sei daher eine dünne Emulsion mit Zink oder eine Zinkpaste – beides sollte man ganz dünn auftragen, empfehlen Experten. Bei der Verwendung von Zink kommt es also auf die richtige Konsistenz und Form an. Und es gibt noch eine Alternative zur äußerlichen Anwendung: Man kann etwa 30 bis 50 Milligramm Zink pro Tag einnehmen, allerdings nicht auf nüchternen Magen. Innerlich angewendet, kann Zink sehr gut für entzündete Stellen helfen, da es die Wundheilung fördert.

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