Vorsicht bei Sport und Bewegung in der Hitze

Im Urlaub eine Laufeinheit, eine Runde mit dem Rad oder sich einfach nur beim Schwimmen abkühlen. In der freien Zeit steigt bei vielen Menschen auch die Lust auf Sport und Bewegung. Aber gerade in der Hitze ist Vorsicht geboten.

Der Körper versucht, seine Temperatur konstant bei 37 Grad zu halten. Steigen die Temperaturen, dann reagiert der Körper mit Schwitzen. Kommt dann eine zusätzliche Aktivität hinzu, dann muss sich der Körper selbst noch mehr herunterkühlen. Dazu steigt der Flüssigkeitsverlust, dem Körper gehen etwa Elektrolyte und Natrium verloren. „Dehydrierung senkt aber die Leistungsfähigkeit und führt zu Kreislaufproblemen“, weiß mit Dr. Armin Reischl der Co-Referent für SportärztInnen in der Ärztekammer für Oberösterreich. Viel Trinken ist daher oberstes Gebot. Bei kleineren Anstrengungen reicht durchaus auch Wasser aus, spätestens nach dem ersten Liter an Schweißverlust ist aber vor allem die Zufuhr von Natrium und Elektrolyten notwendig. Wichtig auch: Nach dem Training muss der Flüssigkeits- und Energieverlust wieder aufgefüllt werden. Dabei kann Obst und Gemüse helfen. "Bei Hitze steigt auch der Puls, daher ist die Verwendung einer Pulsuhr sehr zu empfehlen“, so Dr. Reischl. Sportwissenschafter empfehlen, bei Hitze ein paar Schläge unter dem üblichen Trainingspuls zu bleiben. Dazu sollten die sehr heißen Mittagsstunden gemieden werden. Der Tipp also: Den Sport eher in den Morgen und späten Abend legen. Entscheidend aber: Hören Sie immer auf Ihren Körper.

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