OÖ-Ärztekammer rät: So schaffen Sie die Zeitumstellung am besten

In der Nacht von 30. auf 31. Oktober wird um 3 Uhr früh von Sommer- auf Winterzeit umgestellt, die Uhren um eine Stunde zurückgedreht. Wie geht man am besten mit der Zeitumstellung um? Was macht diese mit dem Körper? Diese Fragen beantwortet mit Dr. Dietmar Schafelner der Fachgruppenvertreter Neurologie der Ärztekammer für Oberösterreich.

Herr Dr. Schafelner, wie sollte man sich auf die Zeitumstellung vorbereiten?

Dr. Schafelner: Bereits die Tage zuvor sollte man immer ein wenig früher ins Bett gehen, zehn bis 15 Minuten pro Tag genügen hier bereits. Innerhalb weniger Tage ist die Zeitumstellung dann quasi für den Körper erledigt.

Gilt das auch bei Kindern?

Ja, hier gilt das Gleiche, im Übrigen auch bei Haustieren. Es hilft ja wenig, wenn sich der Mensch umgestellt hat und der Hund oder die Katze noch wach ist und sein Futter will.

Manche Menschen versuchen, mit Medikamenten besser schlafen zu können.

Das würde ich nur wegen der Zeitumstellung nicht machen.

Was macht die Zeitumstellung mit dem Körper?

Wenn man den Körper nicht langsam umstellt, dann kann das zu schlechtem Einschlafen führen. Auch vermehrte Tagesmüdigkeit kann auftreten, dazu sind Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen möglich. Aber im Grunde ist die Zeitumstellung im Herbst ohnehin einfacher zu bewältigen, weil wir hier eine Stunde länger schlafen können.

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