Was ein Cool-down nach dem Training bringt

Das Aufwärmen kennen die meisten Hobbysportler - aber was kommt nach dem Training? Cool-down nennt sich das. Bringt das überhaupt etwas? Und was sollte man dabei beachten?

Der Puls rast, das Herz pocht, der Schweiß klebt überall - was aber kommt nach dem Sport? Wenn man sich richtig ausgepowert hat, kann danach ein sogenanntes Cool-down dabei helfen, das Herz-Kreislauf-System wieder einzupegeln.

Bei Ausdauersportarten wie Joggen oder Schwimmen empfiehlt sich nach intensivem Training ein aktives Cool-down, also moderates Weiterbewegen wie Auslaufen oder Ausschwimmen. Umgekehrt heißt das: Nicht einfach abrupt aufhören oder stehen bleiben, denn das kann in extremen Fällen auch bis zur Ohnmacht führen.

Intensität richtet sich nach subjektivem Empfinden

Je nach Intensität des Trainings sollte man sich mindestens fünf bis zehn Minuten Zeit für das Abkühlen nehmen. Als Faustregel gilt: Der Puls sollte danach bei unter 100 Schlägen pro Minute liegen. Was aber gilt überhaupt als intensiv? Zum einen spielt hier die Pulsfrequenz eine Rolle, vor allem aber auch das subjektive Empfinden. Denn was als anstrengend empfunden wird, ist von Mensch zu Mensch verschieden.

Moderates Dehnen reicht nach intensivem Training

Oft sieht man auch Hobbysportler, die sich vor und nach dem Auspowern recken und strecken. Klein rät da zur Mäßigung. Besser sind aber moderate Dehnübungen. Wer sich ausgiebig strecken möchte, sollte das eher mit ausgeruhten Muskeln oder nach weniger anstrengendem Training tun.

Nach dem Krafttraining besteht eher wenig Handlungsbedarf für ein Cool-down, da keine andauernden Pulsspitzen erreicht werden. Auch hier raten Experten vom extremen Stretchen ab – moderate Dehnungsübungen genügen. Ausnahmen seien lediglich sehr anstrengende Übungen wie etwa Klimmzüge.

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