Hauterkrankungen können auch mit der Psyche zusammenhängen. Nicht umsonst heißt es, die Haut sei der Spiegel der Seele. Ein Hinweis auf eine psychische Ursache kann zum Beispiel sein, dass Juckreiz meist abends auftritt, erläutert Psychodermatologe Kurt Seikowski.
Kommt der Körper nicht zur Ruhe, produziere er mitunter Juckreiz, damit das Kratzen für Entspannung sorgen kann. Ebenfalls überlegen kann man, wann die Hautprobleme anfangen und wann sie vermehrt auftreten. Eventuell lassen sich Zusammenhänge herstellen, etwa mit einer Krise in der Beziehung oder Stress im Job.
Stellt sich heraus, dass die Hautprobleme mit der Psyche zusammenhängen, kann eine Psychotherapie hilfreich sein. In vielen Fällen geht es dabei weniger um schwerwiegende psychische Probleme als vielmehr um Stress und Anspannung, erklärt der Experte.
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