Frau erholt sich beim Lesen am Pool.

Für erholsamen Urlaub nicht mit Vollgas ins Nichtstun

Manche Menschen werden pünktlich zum Start der Ferien regelmäßig krank. Doch das lässt sich vermeiden. Das gilt auch für übermäßigen Stress nach dem Ende der freien Zeit.

Endlich raus aus dem Alltagstrott und so richtig entspannen. So darf Urlaub sein, allerdings sollte der Übergang nicht zu abrupt ablaufen. Wer von Überstunden und Freizeitstress direkt auf minimalste Aktivität umschaltet, riskiert Krankheiten – der schnelle Tempowechsel macht den Körper unter Umständen anfälliger. Ratsam ist, auch im Urlaub in Bewegung zu bleiben – mit Krafttraining am Strand, Wandern in den Bergen oder Paddeln auf dem See zum Beispiel. Bis der Körper wirklich zu regenerieren beginnt, braucht er auch einige Tage. Blöd also, wenn der Urlaub dann schon wieder vorbei ist. Auf der anderen Seite könnten zu lange Reisen dafür sorgen, dass bei der Rückkehr der Berg an Arbeit schier unbezwingbar scheint und man direkt wieder in großen Stress kommt. Zwar gibt es die eine ideale Urlaubslänge wohl kaum. Mehrere Forscher jedoch empfehlen nach Angaben der Sporthochschule eine Dauer von 14 Tagen. Idealerweise kann man auch nach dem Urlaub von den schönen Erlebnissen zehren. Hier helfen einige Tricks. Während des Urlaubs ein anderes Duschgel als sonst zu nutzen, ist einer davon. Wieder zu Hause kann man das Duschgel in stressigen Situationen aus dem Kasten holen und sich unter der Dusche für einige Minuten gedanklich zurück in die Ferien schicken. Ein anderer Trick: Schon während des Urlaubs bewusst Erinnerungen sammeln, indem man an den Abenden den jeweiligen Tag Revue passieren lässt und sich die Höhepunkte und schönsten Erlebnisse auf einer Liste notiert. So lenkt man die Gedanken schon in den Ferien auf das Positive und bewahrt die Erinnerungen für die Zeit danach.

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