Nicht rauchen, nicht brüllen: Wenn der Hals schmerzt, braucht er vor allem Schonung. Betroffene sollten außerdem darauf achten, dass die Schleimhäute nicht austrocknen. Heilen lässt sich Halsweh oft nicht. In etwa 70 Prozent der Fälle stecken Viren dahinter - Antibiotika haben dann keine Wirkung. Das nervige Kratzen lässt sich aber wenigstens lindern:
- Lutschen und trinken: Flüssigkeit hält die Schleimhäute feucht, viel trinken ist daher eine gute Idee. Am besten geeignet ist Wasser, alternativ Tee - zu heiß sollte er aber nicht sein, weil das die Schleimhäute eher reizt. Auch Pfefferminztee ist den Angaben nach eher zu scharf. Bonbons oder Pastillen schaffen ebenfalls Feuchtigkeit im Hals, weil das Lutschen den Speichelfluss anregt. Welche Inhaltsstoffe darinstecken, ist dann zweitrangig.
- Frische Luft: Wer mit Halsschmerzen daheim bleibt, sollte auf das regelmäßige Stoßlüften nicht verzichten - ganz im Gegenteil: Denn Heizungsluft trocknet die Schleimhäute aus, damit steigt die Anfälligkeit für Viren weiter. Die Joggingrunde und anderen Sport sollte man sich eher verkneifen, ein gemäßigter Spaziergang kann aber gut tun.
- Medizinische Hilfe: Wenn die Schmerzen zu stark werden, helfen Lutschpastillen mit lokalen betäubenden Wirkstoffen. Und in Extremfällen spricht auch nichts gegen reguläre Schmerzmittel in Tablettenform. Wenn die Beschwerden nach sechs Tagen noch immer da sind, wenn Fieber hinzukommt oder die Luft knapp wird, sollten Betroffene außerdem zum Arzt gehen.