Der Grund: Verharrt man längere Zeit in dieser Position, werden die Schulter-Nacken-Muskeln fester und die tiefen Nackenflexoren sind weniger aktiv. Hebt man zusätzlich den Kopf an, um auf den Bildschirm zu gucken, spannen die Muskeln am Hinterkopf kräftig an.
Bewegung in den Alltag bringen und Bücher stapeln
Zur Vermeidung von Verspannungen ist es ratsam, so oft wie möglich die Position beim Sitzen zu wechseln, Pausen einzulegen und auch am Arbeitsplatz im Homeoffice ergonomische Anpassungen vorzunehmen. Hat man keinen höhenverstellbaren Tisch, kann es etwa helfen, den Laptop auf ein paar Bücher zu stellen, sodass der Bildschirm in einer angenehmen Höhe ist. Auch die Arbeit mit externer Maus und Tastatur sei sinnvoll, um beim Tippen den Schulter-Nacken-Bereich nicht unnötig anzuspannen.
Ein weiterer Tipp: Mit dem Stuhl nah an den Tisch rutschen und einen dicken Polster in die Lendenwirbelsäule legen.
Außerdem wichtig: Auch zu Hause Bewegungsphasen einplanen. Man kann beim Telefonieren spazieren gehen oder in der Früh vor dem ersten Termin eine Runde um den Block gehen. Auch Verabredungen in der Mittagspause können Bewegung in den Arbeitsalltag bringen. Mit gezieltem Mobilisations-, Kräftigungs-, und Entspannungsübungen für den Schulter-Nacken-Bereich lässt sich zusätzlich ein Ausgleich zu einseitigen Belastungen schaffen.
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