So kann man Pickel vorbeugen

Nicht jeder Pickel lässt sich vermeiden. Manchmal spielen schlichtweg die Hormone verrückt, was die Talgproduktion der Haut munter ankurbelt. Das Sekret verstopft dann die Poren, alles entzündet sich - hallo Pickel! Mit einigen Verhaltensweisen kann man aber das Risiko senken, dass es so weit kommt. "Das A und O ist eine gute und vor allem regelmäßige Hautpflege", betont Apothekerin Franziska Scharpf.

Allerdings dürfe man es damit nicht übertreiben. Die Faustregel lautet: einmal morgens und einmal abends, so Expertinnen und Experten. Wer sich die Haut im Gesicht öfter wäscht, riskiert, dass sie austrocknet und gereizt wird.

Nicht nur das "Wie oft" zählt bei der Reinigung, sondern auch das "Womit". Aggressive Seifen sind hier keine gute Wahl. Scharpf rät stattdessen zu seifenfreien Reinigungsmitteln mit einem hautneutralen pH-Wert (5,5). Beim Waschen des Gesichts auf die pure Kraft des Wassers zu setzen, reicht allerdings nicht aus: So kann der Talg nicht richtig entfernt werden.

Keine fetthaltig Cremen verwenden

Und nach der Reinigung? "Um die Haut zu pflegen, sind leichte Öl-in-Wasser-Emulsionen oder Hydrogele ideal", so Scharpf. Diese Produkte helfen, Feuchtigkeit in der Haut zu speichern. Von sehr fetthaltigen Produkten rät sie hingegen ab. "Sie sorgen dafür, dass die Hautporen verstopfen."

Was auch zu verstopften Poren und damit zu Pickeln führen kann: wenn man das Abschminken überspringt. So bleibt eine Mischung aus Schminkresten, Talg, Schweiß und abgestorbenen Hautpartikeln zurück, was zu einem Nährboden für unerwünschte Bakterien werden kann.

Auch der Lebensstil wirkt sich auf die Haut aus

Stress kann sich ebenfalls auf die Haut auswirken. Daher ist ein weiterer Ansatzpunkt, mehr Entspannung ins Leben zu holen. Auch, was wir essen, kann eine Rolle spielen. Manch einer bemerkt an sich, dass sich Milchprodukte oder Zucker negativ auf das Hautbild auswirken. Auch deshalb ist es eine gute Idee, viel Gemüse, Obst und Vollkornprodukte in die Ernährung einzubauen.

Bildquelle: APA/dpa-tmn/Christin Klose

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