Fit durch Schwimmen: So gelingt der Einstieg

Mit Beginn der Badesaison Anfang Mai zieht es viele Menschen wieder ins Schwimmbad, an Seen oder in freie Gewässer. Dabei rückt eine Sportart wieder stärker in den Fokus: das Schwimmen. Es zählt zu den gesündesten Sportarten und eignet sich besonders gut, um regelmäßig körperlich aktiv zu bleiben.

Nicht umsonst wird Schwimmen allen Altersgruppen empfohlen: Durch den Auftrieb des Wassers wird der passive Bewegungsapparat deutlich entlastet, wodurch Bewegungen leichter fallen und gleichzeitig effektiv sein können. Herz-Kreislauf-System, Muskulatur und Ausdauer werden dabei gleichermaßen trainiert, ohne Knochen und Gelenke übermäßig zu belasten.

„Schwimmen ist ideal, um wieder in Bewegung zu kommen oder die körperliche Aktivität zu steigern. Es verbindet Trainingseffekt mit geringer orthopädischer Belastung und ist daher für viele Menschen, auch für ältere, gut geeignet“, erklärt Dr. Helmuth Ocenasek, Referent für Sportärzte in der Ärztekammer für Oberösterreich.

Sanfter Einstieg 

Wer den Einstieg in den Schwimmsport plant, sollte langsam beginnen und die Belastung schrittweise steigern. „Bereits kurze, regelmäßige Einheiten können einen positiven Effekt auf das Wohlbefinden und die körperliche Leistungsfähigkeit haben. Wichtig ist dabei vor allem, die richtige Intensität zu wählen und den Körper nicht zu überfordern“, so Dr. Ocenasek. Auch Pausen zwischen den Trainingseinheiten sollten unbedingt eingehalten werden, um eine nachhaltige Wirkung zu erzielen.

Neben dem klassischen Schwimmen kann auch lockeres Bewegen im Wasser oder Techniktraining eine gute Möglichkeit sein, sich schrittweise zu verbessern. Für in der Schwimmtechnik ungeübte Personen oder auch für die ältere oder nicht so fitte Gruppe der Sportinteressierten bietet sich zum Einstieg „Water-Jogging“ als Trainingskonzept an.

Tipps für einen gesunden Start ins Schwimmen

  • Beginnen Sie mit kurzen Einheiten und steigern Sie langsam die Dauer

  • Wählen Sie einen Schwimmstil, der sich angenehm und sicher anfühlt

  • Achten Sie auf regelmäßige Pausen und ausreichende Erholung

  • Setzen Sie auf Regelmäßigkeit statt auf hohe Intensität

  • Nutzen Sie bei Bedarf Schwimmkurse zur Verbesserung der Technik

  • Hören Sie auf den eigenen Körper und vermeiden Sie Überlastung

„Entscheidend ist nicht die Leistung, sondern die Regelmäßigkeit! Schon moderates Schwimmen ein- bis zweimal pro Woche kann einen wertvollen Beitrag zur Gesundheit leisten“, betont der Mediziner.

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