Person hebt Hantel hoch und trainert.

Zuhause sicher mit Geräten trainieren

Schluss mit Ausreden: Wer jetzt mit dem Heimtraining startet, spart nicht nur Zeit und Geld, sondern bleibt auch langfristig am Ball. Wer sich den Weg ins Fitnessstudio sparen will, findet für das Work-out zuhause viele Trainingsgeräte. Die gute Nachricht: Es braucht nicht viel Platz. Hanteln oder Liegestützgriffe reichen für den Einstieg völlig aus. Wer mehr Raum zur Verfügung hat, kann über eine Trainingsbank nachdenken.

Aber Achtung: Die Geräte sollten zum aktuellen Trainingsniveau passen, so der Experte Florian Staudigl. Zu hohe Einstiegsgewichte oder instabile Konstruktionen können das Verletzungsrisiko erhöhen.

Liegestützgriffe

Liegestützgriffe entlasten beim Training die Handgelenke. Außerdem wichtig:

  • Belastbarkeit prüfen: Die maximale Tragkraft muss deutlich über dem Körpergewicht liegen. Beim Training wirken dynamische Kräfte, die zu kurzzeitigen Belastungsspitzen führen. Hier sollte man auf Nummer sicher gehen.

  • Ergonomie testen: Idealerweise sind die Griffe leicht angewinkelt, das Gerät liegt dann besser in der Hand. Wenn möglich, sollte man unterschiedliche Modelle direkt im Laden ausprobieren, bevor man sich zum Kauf entscheidet.

  • Standfestigkeit checken: Wer die Liegestützgriffe einsetzen will, sollte auf eine rutschfeste Standfläche achten. Denn auf glatten Böden könnten die Griffe verrutschen.

Hanteln

Auch Hanteln nehmen wenig Platz ein und bieten maximale Vielseitigkeit. Wer Kurzhanteln mit Gewichtsscheiben wählt, kann das Gewicht je nach Übung und Trainingsniveau flexibel anpassen.

Sichere Fixierung: Die Gewichtsscheiben müssen sich sehr fest fixieren lassen, damit sie sich beim Training nicht lösen. Beim Kauf also auf Schraubverschlüsse oder hochwertige Schnellverschlüsse sowie rutschfeste Griffe achten, rät Staudigl. Rutschfeste Griffe sind gerade bei schweißtreibenden Einheiten entscheidend.

Tipp: Trainingshandschuhe oder Magnesium kann den Grip verbessern.

Trainingsbank

Will man für die Kraftübungen eine Trainingsbank nutzen, lohnt sich vor dem Kauf ein kurzer Check - wie viel Platz habe ich wirklich? Der Platzbedarf werde oft falsch eingeschätzt, so Staudigl. Er rät, genügend Freifläche um das Gerät herum einzuplanen. "Dieser Freibereich muss auch einen Bereich für den Notfall-Abstieg einschließen", erklärt der Experte.

Diese Qualitätsmerkmale sollten gecheckt werden: 

  • Polsterung nicht zu weich – für stabilen Halt 

  • Rückenlehne und Sitzfläche leichtgängig verstellbar 

  • Stabile Rastmechanismen, die hör- oder fühlbar einrasten 

  • Breite Füße mit rutschfesten Gummierungen 

  • Robuste, stabile Konstruktion

Käufer sollten auf das maximale Benutzergewicht achten - und dieses Gewicht mit der Trainingslast gemeinsam betrachten. Schließlich wirkt beides gleichzeitig auf die Konstruktion ein. Damit die Trainingsbank auch bei hohen Lasten sicher steht, sollte sie breite Füße und rutschhemmende Gummierungen sowie eine stabile Konstruktion haben. Auch der Untergrund muss fest, eben und rutschfest sein. Eine Trainingsmatte unter dem Gerät kann hilfreich sein - gerade in Mietwohnungen, denn sie kann den Boden schützen, Geräusche dämpfen und die Standfestigkeit verbessern.

Tipp: Nach dem Aufstellen sollte man Schraubverbindungen regelmäßig kontrollieren und nachziehen.

Bildquelle: APA/dpa-tmn/Christin Klose
 

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