Patienten-Schiedsstelle für Behandlungszwischenfälle

Die Schiedsstelle für Behandlungszwischenfälle bei der Ärztekammer für OÖ ist eine Ansprechpartnerin für Patientinnen und Patienten, wenn diese einen ärztlichen Behandlungsfehler vermuten. Die Schiedsstelle ist eine Alternative zu Gerichtsverfahren, die oft langwierig und kostenintensiv sind und deren Ausgang ungewiss ist.
Ziel der Schiedsstelle ist eine außergerichtliche Einigung zwischen Arzt / Ärztin und Patient / Patientin, wenn eine der beiden Seiten den Wunsch nach einer Klärung im Zusammenhang mit einer Behandlung hat. Kommt es zu einem Vergleich, erhält der Patient entweder eine finanzielle Abgeltung (z.B. Schmerzensgeld, Ersatz des Verdienstentgangs etc.) oder man findet eine andere Lösung, etwa eine weiterführende Behandlung.
Die Patienten tragen kein finanzielles Risiko. Sind sie mit der Entscheidung der Schiedsstelle nicht einverstanden, können sie immer noch den Gerichtsweg beschreiten. Patienten können sich entweder direkt an die Schiedsstelle wenden oder ihr Anliegen über die Patientenanwaltschaft bzw. über die Arbeiterkammer / Abteilung Konsumentenschutz einreichen.

Das Team der Schiedsstelle

Dr. Helmut Hubner, Vorsitzender, Präsident des Oberlandesgerichts i. R.
Dr. Alois Jung, stv. Vorsitzender, OLG-Präsident i. R.
Prim. Dr. Gunter Neuwirth, ärztlicher Beisitzer
Prim. Dr. Rudolf Sigl, ärztlicher Beisitzer
Dr. Maria Leitner, rechtliche Beisitzerin
Mag. Christoph Voglmair, rechtlicher Beisitzer
Sandra Kohlbauer, Administration
Inge Weberberger, Administration

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Schiedsstelle_Zustimmungserklärung

Zweck und Ablauf der Schlichtung

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