human Ausgabe 3/2009

Artikel in diesem Magazin:

Palliativmedizin - Betreuung schwerstkranker Menschen

Durch die Fortschritte in der Medizin werden Menschen immer älter, aber nicht unbedingt gesünder. Damit ergibt isch auch ein wachsender Bedarf an Palliativmedizin, beziehungsweise Palliative Care. Die demografische Entwicklung spricht für sich: Im Jahr 2030 werden 32 Prozent der Österreicher über 60 Jahre alt sein. Heutzutage beträgt die Lebenserwartung eines Mannes durchschnittlich 77,1 Jahre (Frauen: 82,7), bis zum Jahr 2050 steigt dieser Wert auf 86 Jahre an (bei Frauen auf 90 Jahre). Mit dem Anstieg der Lebenserwartung ist auch eine Zunahme von schweren Erkrankungen verbunden.

Äskulap 2009 - Humanitätspreis der Ärztekammer für OÖ

Die Ärztekammer für Oberösterreich vergibt heuer bereits zum dritten Mal einen Humanitätspreis für Ärzte und Ärztinnen. Als neuer Kooperationspartner konnte – neben den Oberösterreichischen Nachrichten und der Raiffeisenlandesbank OÖ – heuer Oberösterreich Tourismus gewonnen werden, der unter allen Einsendungen einen Wohlfühlaufenthalt verlost.

Angina bei Kindern

„Mama, ich hab so Halsweh“, klagt der sechsjährige Tobias. Der Bub hat rote Wangen, fiebrig glasige Augen und sieht müde aus. Die Mutter steckt ihren Sohn sofort ins Bett, das Fieberthermometer zeigt 38,7 Grad. Alle Anzeichen deuten auf Angina. Leider schon wieder. Tobias gehört zu den Kindern, die immer wieder an den Streptokokken-Bakterien erkranken. Was tun? Schon wieder Antibiotika geben? Oder ist es dieses mal vielleicht doch nur Halsweh?

Gewalt in Pflegebeziehungen

Gewalt gegen Menschen mit Pflegebedarf kann sehr unterschiedliche Erscheinungsformen und Ursachen haben. Eine wesentliche Ursache ist die Überforderung betreuender Personen

Influenza – Impfen macht Sinn

Die Influenza ist nach wie vor eine der häufigsten und mit der höchsten Mortalität vergesellschafteten Infektionskrankheiten, der nach offiziellen Schätzungen in Österreich jährlich 1500-2500 Menschen zum Opfer fallen. Diese Zahl übersteigt die Zahl der Verkehrstoten um mehr als das Doppelte. Damit ist die Influenza, neben der Pneumokokken-Infektion, die häufigste durch Impfung vermeidbare Todesursache.

Cholesterin – Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Mehr als 5.000 Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher sterben jährlich an den Folgen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Tendenz steigend. Herz-Kreislauf-Erkrankungen stehen an erster Stelle der Todesursachen – noch weit vor Krebserkrankungen, an denen in Oberösterreich etwa 3.000 Menschen pro Jahr sterben.

Erste Hilfe – Lebensretter berichten

Der Herbst steht beim OÖ Roten Kreuz seit vielen Jahren unter dem Motto „Erste Hilfe“, denn Österreichers größter Rettungsorganisation ist es ein großes Anliegen, möglichst viele Ersthelfer auszubilden. Die Rotkreuz-Profis wissen: Nach einem Erste-Hilfe-Grundkurs kann jeder von uns helfen und zum Lebensretter werden. Daher bietet das OÖ Rote Kreuz mit 22. September 2009 wieder an allen oberösterreichischen Rotkreuz-Dienststellen Erste Hilfe-Kurse an.

Antibiotika – Vor- und Nachteile

Bei vielen Krankheiten sind Antibiotika die Medikamente erster Wahl. Doch bei kleinen Infekten muss man nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen. Lesen Sie über Möglichkeiten und Risiken von Antibiotika und Tipps zu richtigen Einnahme

Pathologen - Diagnostiker im Hintergrund

Von den Patienten werden sie im Normalfall nicht wirklich wahrgenommen, aber die Diagnose der Pathologen hat einen entscheidenden Einfluss auf ihre Behandlung. Der Pathologe stellt fest, ob ein Tumor gut- oder bösartig ist.

Läuse, Zecken & Co als Krankheitsüberträger

Ferne Länder sind Paradiese für Urlauber und für Krankheitserreger, die in subtropischem oder tropischem Klima ideale Bedingungen genießen. Für die Einheimischen in vielen Touristenregionen sind Infektionskrankheiten durch Parasiten wie Würmer, Wanzen, Zecken, Milben, Läuse und Flöhe eine ständige Bedrohung, und Reisende sind davor keineswegs gefeit. Rechtzeitig eingesetzte Wurmmittel und Antibiotika sind ein wirksamer Trumpf.
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