human Ausgabe 2/2009

Artikel in diesem Magazin:

Überdosis an Krankheitsaufklärung

Gerade auch durch Informationen motiviert sollen sich Menschen verstärkt mit ihrer Gesundheit auseinander setzen. Aber oft sind diese Informationen widersprüchlich und lösen teils Symptome aus, ohne dass wirkliche Krankheiten dahinter stehen.

Neurodermitis bei Kleinkindern

Es ist zum aus der Haut fahren – immer mehr Kinder leiden an Neurodermitis. Rund 13 Prozent der Volksschulkinder sind davon betroffen. In den letzten Jahren hat die „atopische Dermatitis“ kontinuierlich zugenommen. Vor allem in Ländern mit einem „westlichen Lebensstil“, wo „klinisch rein“ zum Wohlfühlstandard zu zählen hat.

Reisedurchfall

Das luxuriöse Ambiente im Fünf-Sterne-Hotel mag so manchen Hygienefehler am riesigen, abgestandenen Buffet elegant verschleiern. Sanitäre Mängel sorgen am exotischen Ferienziel für Begegnungen mit vielerlei Durchfallerregern.

Linz ist idealer Standort für Medizin-Universität

Schon lange sind sich die Ärztekammer, die medizinische Gesellschaft OÖ, das Land und die Stadt Linz einig: Österreich braucht eine vierte Medizin-Universität, und der ideal Standort dafür ist Linz. Nun haben die Präsidenten der Ärztekammer und der Medizinischen Gesellschaft OÖ sowie Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Bürgermeister Dr. Franz Dobusch ein Proponentenkomitee gegründet und gehen voll Power daran, die notwendigen Voraussetzungen dafür zu schaffen.

Kinderchirurgie – Ein breites Feld

Die Anforderungen an den Kinderchirurgen sind vielfältig. Sie müssen sowohl bei Fehlbildungen bald nach der Geburt handeln als auch bei Erkrankungen oder Unfällen operieren. Ob Baby oder Jugendlicher der Facharzt muss in der jeweiligen Situation wissen, wie er den Eingriff durchführt.

99 Prozent sind mit ihrem Arzt zufrieden

Auch wenn die Ordinationen in den Patientenbefragungen sensationell gut abschneiden: Verbessern kann man immer etwas. Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung gehören deshalb auch für Ärzte schon längst zum Alltag.

Gebärmutterhalskrebs – Impfung

Der Termin beim Frauenarzt war für die 26-jährige Bettina M. reine Routine. Niemals hätte die junge Frau daran gedacht, dass das Ergebnis der Untersuchung – Verdacht auf Gebärmutterhalskrebs – ihr Leben drastisch verändern könnte. Dabei sterben in Österreich jedes Jahr 180 Frauen an Gebärmutterhalskrebs, einem Krebs, der schon lange kein Todesurteil mehr sein müsste, denn in 97 Prozent der Erkrankungen sind sogenannte HP-Viren Auslöser für die Krebserkrankung. Viren, gegen die sich Frauen mit einer Impfung schützen können.
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