human Ausgabe 2/2008

Artikel in diesem Magazin:

AIDS – Nur „Safer Sex“ schützt

„AIDS haben nur Drogensüchtige, Prostituierte bzw. homosexueller Männer“. Stimmt nicht! Bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr kann sich jeder Mensch mit dem HI-Virus infizieren. Frauen haben jedoch hinsichtlich HIV ein höheres Infektions-Risiko als Männer. 42 % der HIV-Infektionen erfolgten 2007 in Österreich durch heterosexuellen Kontakt, also Sex zwischen Frauen und Männern, weltweit sind es 70 %.

Leber und Hepatitis

Leberschäden werden oft mit Alkoholmissbrauch in Verbindung gebracht. Eine Leberentzündung kann aber viele Ursachen haben – am häufigsten eine Infektion mit Hepatitis-Viren. Die Ärzte empfehlen deshalb, sich impfen zu lassen.

Plaques – Ablagerungen in den Herzkranzgefäßen

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in Österreich nach wie vor Todesursache Nummer eins. Dabei könnte man den Ablagerungen in den Herzkranzgefäßen (Plaques) bereits frühzeitig auf die Schliche kommen. Der Dual-Source-CT im Institut für Digitale Schnittbildtechnik im Gesundheitszentrum Wels liefert eine Unmenge an Daten, die dem Radiologen in Form von scharfen 3-D-Bildern Einblick in den Gesundheitszustand des Patienten geben.

Optimal versorgt in der Facharzt-Ordination

Wer in Oberösterreich krank wird, ist gut versorgt. Ein engmaschiges Netz an niedergelassenen Fachärztinnen und Fachärzten garantiert, dass die Patienten im Akutfall rasch einen Termin beim Arzt ihres Vertrauens erhalten – und das möglichst nahe am Wohnort.

Mundgeruch

Viele leiden darunter, zum Arzt geht deshalb kaum jemand. Halitosis oder auf gut Deutsch, Mundgeruch hat sehr oft harmlose Ursachen, sollte aber medizinisch abgeklärt werden. Denn er kann auch ein Hinweis auf schwere Erkrankungen sein.

Plötzlicher Kindstod - Interview

26 Babys sind in Österreich im Jahr 2006 eingeschlafen und nicht mehr aufgewacht. Todesursache: SIDS – der so genannte plötzliche Kindstod, für den die Medizin immer noch keine Erklärung hat. Primaria Dr. Gabriele Wiesinger-Eidenberger, Leiterin der Abteilung für Neonatologie an der Landesfrauen- und Kinderklinik Linz, informiert über Vorsorgemaßnahmen.

Strahlentherapie zur Krebsbehandlung

Für viele Menschen bedeutet eine Strahlentherapie der „Gang nach Canossa“. „Das ist verständlich“, erklärt Univ.-Doz. Prim. Dr. Josef Hammer. „Denn Strahlen sind unsichtbar, und man kann sie weder riechen noch schmecken. Und in der Bevölkerung sind noch die Erinnerungen an die schweren Nebenwirkungen der früheren Röntgen-Bestrahlungen vorhanden. Deshalb wird die Strahlentherapie von vielen Menschen als bedrohend empfunden.“ Dabei ist es gerade die Radio-Onkologie, welcher in der interdisziplinären Krebstherapie sowohl im kurativen (heilenden) als auch im palliativen (schmerzlindernden) Behandlungskonzept eine große Bedeutung zukommt.

Stillen braucht Förderung

Über das Stillen gibt es leider viele Mythen und Ammenmärchen, die Stillende verunsichern. Wichtig ist eine einfühlsame und kompetente Begleitung.
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