human Ausgabe 4/2007

Artikel in diesem Magazin:

Do’s und Dont’s in der Schwangerschaft

Beim ersten Kind gibt es 1000 Fragen – und mindestens 1000 Antworten von Freundinnen, den eigenen Müttern, Schwiegermüttern und anderen „wohlwollenden Personen“. Doch was ist wirklich wahr und was sind bloß Ammenmärchen? Primar Dr. Harald Gründling, Leiter der Abteilung Geburtshilfe und Frauenheilkunde am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Linz, gibt im HUMAN-Interview Antworten auf häufige Fragen, die meist in keinem Schwangerschaftsratgeber stehen und bei denen man sich eventuell scheut, den eigenen Gynäkologen direkt darauf anzusprechen.

Schlafprobleme

Ein Viertel der Bevölkerung hat Schlafprobleme, doch nur ein geringer Teil lässt diese abklären. „Dabei könnte eine Beobachtung im Schlaflabor sehr aufschlussreich sein und mit der richtigen Therapie zumindest eine Linderung der Beschwerden erreicht werden“, weiß Oberarzt Dr. Christoph Röper, Facharzt für Neurologie und Leiter der Schlafambulanz und des Schlafl abors im AKH Linz.

Analphabetismus

„Information, vor allem auch in schriftlicher Form, ist eine wichtige Säule von Gesundheitsförderung und dem Umgang mit Krankheit“, betont Dr. Wolfgang Grabner, Arzt für Allgemeinmedizin. Nach Schätzungen der Europäischen Union sind aber mindestens zehn Prozent der Bevölkerung „funktionelle Analphabeten“. Ein Begriff, den Mag. Sonja Muckenhuber, Mitarbeiterin der Linzer Volkshochschule versucht zu vermeiden: „Es geht um Menschen, die teils trotz einer Schullaufbahn und einer Lehre nicht über die nötigen Lese – und Schreibkompetenzen verfügen, um am Arbeitsplatz oder im privaten Bereich alleine zurechtzukommen.“ Diese Menschen können oft gerade ihren eigenen Namen lesen und schreiben, scheitern aber bereits, wenn es um die Namen der Kinder oder die eigene Adresse geht.

Saisonal abhängige Depressionen

Die Depression wird von der Welt-Gesundheits-Organisation (WHO) als eine der großen gesundheitlichen Herausforderungen der nächsten Jahre angesehen. Sie zeigt viele Gesichter und hat bei Frau und Mann oft verschiedenen Symptome. Auch schon Kinder und Jugendliche leiden unter düsterem Seelenhimmel, der ihre Lebensfreude eintrübt. Und manch einer kann ein Lied von der saisonal abhängigen Depression (SAD) singen, die mit den dunklen Tagen im Herbst auch die Seele verdunkelt.

Inkontinenz - Blasenschwäche

Über ihre Krankheiten und „Wehwehchen“ zu sprechen, ist für viele Menschen immer ein Gespräch wert. Verschämt wird jedoch der Mantel des Schweigens über ein Thema gelegt, das in unserer Gesellschaft nach wie vor ein Tabu ist: Inkontinenz oder Blasenschwäche. Schätzungsweise sind in Österreich insgesamt etwa 850.000 Menschen von dieser Problematik betroffen. Viele ergeben sich ihrem Schicksal und tragen Windeln, trauen sich aber nicht zum Arzt. Zwei von drei Betroffenen ertragen ihr Leiden still, geraten zusehends in die Isolation und vereinsamen immer mehr.

Vorsorgeuntersuchung bei Männern

Das Institut für Vorsorge- und Sozialmedizin der Ärztekammer für OÖ hat mit Unterstützung von Gesundheitslandesrätin Dr. Stöger, der Gesundheitsförderungskonferenz und dem Magistrat Linz im Oktober eine landesweite Aufklärungskampagne zum Thema Vorsorgeuntersuchung durchgeführt.

Spielzeugfreier Kindergarten – Projekt zur Suchtvorbeugung

Selbstbewusster, ausgeglichener, kommunikativer, verständnisvoller gegenüber den anderen, kreativer… eine Linzer Kindergruppe ist drei Monate lang ohne Spielzeug ausgekommen. Die Auswirkungen sind beeindruckend.

Rauchentwöhnung ist nicht leicht

Dass Rauchen nicht gesund ist, wissen wir alle. Trotzdem rauchen 2,3 Millionen Österreicherinnen und Österreicher. Warum ist aufhören so schwierig? Und wie kann es gelingen?
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