human Ausgabe 1/2006

Artikel in diesem Magazin:

Tabuthema psychische Erkrankungen

Psychische Erkrankungen sind noch immer ein Tabu-Thema. Dabei hat bereits jeder Vierte einmal in seinem Leben ein krankhaftes psychisches Problem. Die häufigste Form ist die Depression, die laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur größten Herausforderung der nächsten Jahrzehnte wird. „Das Spektrum ist aber viel breiter“, weiß der Psychiater Univ. Doz. Prim. Dr. Werner Schöny, Ärztlicher Direktor der Landesnervenklinik Wagner-Jauregg. Er kennt auch Angst- und Zwangskrankheiten, Persönlichkeitsstörungen und Abhängigkeitserkrankungen.

Neue Therapieansätze für Lungenkrebs

Mit der Diagnose Lungenkrebs hat der Patient schlechte Karten. Das Fünfjahreüberleben beträgt nur 11 % bei Männern und 14 % bei Frauen. Doch neue Therapieansätze lassen zaghaft hoffen, dass sich in den nächsten Jahrzehnten eine deutliche Verbesserung bei der Lebenserwartung erzielen lässt. Trotzdem: Die beste Vorbeugung ist Nikotinabstinenz, denn in 85 % der Fälle ist Rauchen die Ursache für Lungenkrebs.

Facharztüberweisung dank e-card einsparen

Seit der Einführung der e-card sparen sich viele Patienten die Überweisung vom praktischen Arzt zum Facharzt. Der Überweisungsschein ist aber keine sinnlose Formalität, sondern ein wichtiges Kommunikationsmittel, das auch für die Patienten Vorteile bringt.

Legasthenie – Lese- und Rechtschreibschwäche

Lese-Rechtschreibschwäche ist kein Zeichen von mangelnder Intelligenz. Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, haben Legastheniker gute Chancen, ihre Schwäche zu kompensieren.

Fahrtauglichkeit - ärztliche Kontrollen & Selbsteinschätzung gefragt

Die Fähigkeit, ein Fahrzeug zu lenken, kann vorübergehend, etwa wenn man bestimmte Medikamente einnimmt, oder auch dauerhaft durch verschiedene Erkrankungen beeinträchtigt sein. Ärztliche Kontrollen und realistische Selbsteinschätzung helfen, Unfälle zu vermeiden.

Qualitätskriterien für medizinische Leistungen

Erfolgreiche Kritik der Ärztekammer für OÖ am Österreichischen Strukturplan Gesundheit (ÖSG): Bis Ende Juni 2006 sollen die Kriterien zur Qualitätsbeurteilung medizinischer Leistungen noch einmal überarbeitet werden.

Herzinsuffizienz - Herzmuskelschwäche

Die konventionellen Methoden zur Diagnose von Herzmuskelschwäche in der Erstversorgung sind aufwändig und zum Teil nicht sehr verlässlich. Eine in Linz evaluierte labormedizinische Untersuchung erlaubt nun, diese Erkrankung rasch und mit hoher Treffsicherheit zu erkennen.

Multiple Sklerose

Wieso erwischt es gerade mich? Werde ich mein Leben halbwegs normal weiterführen können? Kann ich jemals Kinder haben? Nach dem Schock kommt Schritt für Schritt das Akzeptieren der Diagnose: Multiple Sklerose (MS). „Die chronisch entzündliche Erkrankung des Zentralen Nervensystems beginnt oft im Alter zwischen 20 und 30 Jahren“, sagt Dr. Karl Markus Stieglbauer, Neurologe und MS-Experte an der Landesnervenklinik Wagner-Jauregg.

Knieverletzungen

Das Kniegelenk ist nicht nur das größte Gelenk des menschlichen Körpers, sondern auch das am meisten beanspruchte – es muss einerseits hohen Belastungen standhalten, andererseits sehr beweglich sein. Das Risiko einer Verletzung ist für Frauen besonders hoch.

Stürze aktiv vermeiden

Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit für Stürze. Diese bergen nicht nur die Gefahr von Knochenbrüchen und anderen Verletzungen, sondern können massive Einschnitte in die Lebensqualität bedeuten. Umso wichtiger ist Sturzprophylaxe, die aber auch schon im Kinder- und Jugendalter ansetzen sollte.
Kostenloses Abo der human, dem Gesundheitsmagazin für Oberösterreich bestellen: Email mit Name und Adresse an human@aekooe.at
Zum Newsletter anmelden und wichtige Infos erhalten