human Ausgabe 3/2005

Artikel in diesem Magazin:

Laufen – Schlüssel zu gesunder Psyche & Körper

„Laufen ist wie eine Stunde Urlaub am Tag. Danach fühlt man sich entspannt und befreit. Es ist die beste Zeit, um nachzudenken. Keine Tageszeit, kein Wetter hindert einen daran“, sagt Sportarzt und Marathonläufer Dr. Andreas Dallamassl.

Fitness & Ernährung – ein unschlagbares Doppel

Es gibt kaum ein besseres und schon gar kein genussvolleres „Rezept” für aktive Vitalität: das gelungene Zusammenspiel aus regelmäßiger, ganz auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmte sportliche Bewegung in Kombination mit gesunder, leckerer Küche! Dr. Herbert Bronnenmayer, Arzt für Allgemeinmedizin aus Kirchdorf: „Lassen Sie sich aber nicht stressen! Jedes Fitnessprogramm muss grundsätzlich Spaß machen, genauso wie Essen schmecken soll. Alleine schon daraus ergibt sich die Wahl der passenden Sportart: Wichtig ist, dass sie den gesundheitlichen Gegebenheiten entspricht und gleichzeitig wirkliches Vergnügen bereitet.”

Tattoo und Piercing

Unbedingt bedenken: Auch nach einer Laser-Behandlung bleiben Spuren und Narben zurück. Eine Rose auf der Schulter, ein Drache am Bizeps, ein schmückender Ring im Nabelbereich oder gar auf der Zunge: Tatoos und Piercing gelten in den Augen vieler junger Menschen als „cool”. Gesundheitliche Gefahren und Nebenwirkungen werden allzu gerne ignoriert. Die Reue folgt meist erst, wenn die eines Tages störende Tätowierung entfernt werden soll.

Kieferfehlstellungen

Das Unterkiefer weit nach vorne gereckt oder das Oberkiefer überragt das untere gleich um mehrere Zentimeter - extreme Kieferfehlstellungen stechen ins Auge. Sie sind für die betroffenen Menschen meist nicht nur ein ästhetisches Problem, oft belasten sie die Psyche und sind auch für die Gesundheit eine große Belastung.

Ärzte in Altenheimen

Der Anteil der über 85-Jährigen an der Bevölkerung wird sich von 140.000 Personen 2001 auf prognostizierte 210.000 im Jahr 2021 erhöhen. Die demografische Entwicklung bringt einen Anstieg der Alterserkrankungen mit sich. Gibt es derzeit in Österreich rund 500.000 geriatrische Langzeitpatienten, liegen die Schätzungen für 2011 bei 800.000 pflegebedürftigen Menschen. „Diesem Wandel muss auch die Struktur in den Alten- und Pflegeheimen Rechnung tragen. In Oberösterreich sollte nach niederösterreichischem Vorbild ein Heimarzt installiert werden“, fordert der oö. Ärztekammerpräsident Dr. Otto Pjeta.

Softlaser vermehrt im Einsatz

Niedrigenergielaser werden auch als „Low Level Laser“(LLL) oder als Softlaser bezeichnet. Ein Merkmal ist, dass sie eine bestimmte Ausgangsleistung nicht überschreiten dürfen bzw. mit spezifischen Wellenlängen arbeiten. Im Wesentlichen wird von Niedrigenergielasern Licht im sichtbaren Bereich emittiert, nur wenige Hersteller arbeiten mit Geräten, die im Infrarotbereich abstrahlen.

Das Leid der Turnusärzte

300 Turnusärzte, die im Rahmen einer repräsentativen IFES-Erhebung befragt wurden, stellen ihrer Arbeits- und Ausbildungssituation kein gutes Zeugnis aus. So haben sie zwar die längste Arbeitszeit aller Spitalsärzte, müssen dabei aber vorrangig ausbildungsferne Tätigkeiten wie Sekretariats- und Dokumentationsarbeiten verrichten. Es zeigt sich das Bild einer „Personalreserve”. Zudem kommen in vielen Spitälern die von der ÖÄK definierten Tätigkeitsprofile für Turnusärzte nicht zum Tragen.

Fuchsbandwurm – ein gefährlicher Parasit

Er befällt Leber und Lunge und erzeugt ein Netzwerk von Schläuchen, das diese Organe zerstören kann. Dem gefährlichen Fuchsbandwurm wurde in den vergangenen Jahren viel Aufmerksamkeit geschenkt. Vielleicht zu viel, denn auch wenn eine Infektion mit dem Parasiten theoretisch tödlich enden kann – in der Praxis ist das kaum der Fall. Auf den Menschen übertragen werden kann der Parasit nur auf direktem Weg, wie beispielsweise durch den Verzehr von rohen, ungewaschenen Waldfrüchten, Pilzen oder Obst.

Demenz – Gedächtnisverlust bei älteren Menschen

„Das gelegentliche Vergessen von Zahlen und Namen, das im Grunde harmlos ist, von einer beginnenden Demenz-Erkrankung zu unterscheiden, ist nicht einfach“, weiß Dr. Christian Eggers, Neurologie-Primar am KH der Barmherzigen Brüder in Linz: „Je älter ein Mensch wird, umso höher steigt das Risiko dement zu werden. Je früher die Erkrankung erkannt wird, umso besser kann man den Verlauf aber verlangsamen.“

Facelifting

Facelifting reicht von der klassischen großen Operation bis zu minimalen Eingriffen mit großer Wirkung. Vor allem Frauen greifen auf die Angebote der ästhetischen Chirurgie zurück. Deutsche Statistiker, die Zahlen sind in der Tendenz mit Österreich vergleichbar, haben eine Steigerung der Eingriffe um das Sechsfache im Zeitraum zwischen 1990 und 2002 errechnet. Rund ein Viertel der Operationen werden im Gesicht durchgeführt. Die Hitliste der Eingriffe wird von Laser-Behandlungen angeführt, es folgen Botox, Fettabsaugungen, das Ausfüllen von Falten und Lidkorrekturen.

Infarktvorbeugung

„Der kalte Schweiß steht auf der Stirn, Todesangst quält, weil es einem die Brust einzuschnüren droht“, Anzeichen eines Herzinfarkts? In den westlichen Ländern sind Herzkrankheiten die Todesursache Nummer eins. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren Herz-Kreislauf-Erkrankungen an vierter Stelle der Todesursache. Die moderne Medizin kann sehr vieles leisten, doch ohne Mithilfe des Patienten und noch besser des Gesunden ist eine wesentliche Verbesserung der Situation kaum möglich. Der Lebensstil spielt eine bedeutsame Rolle bei der Vorsorge.
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