human Ausgabe 5/2004

human Ausgabe 5/2004

Artikel in diesem Magazin:

Als „eingebildete Kranke“ oft unverstanden

Großflächige Schmerzen an vielen Stellen des Körpers, dazu extreme Druckschmerz- Empfindlichkeit und Schlafstörungen: Dies sind die Symptome einer rätselhaften Erkrankung. Zirka 2 % der Bevölkerung leiden unter dem sogenannten Fibromyalige-Syndrom. Nach einem oft jahrelangen Leidensweg von Arzt zu Arzt werden viele Patienten leider als „Hypochonder“ abgestempelt.

Angstminimierende Maßnahmen bei Kinder Herz OP

Als jahrelanger Herzpatient, konfrontiert mit zwei sehr schwierigen Operationen am offenen Herzen in Wien und Salt Lake City - Utah, weiß Mag. Dr. Raphael Oberhuber, Klinischer Psychologe an der Landes-Kinderklinik Linz, Department für Kardiologie, welch komplexen Emotionen man vor derartigen chirurgischen, risikoreichen Eingriffen ausgesetzt ist, wie sehr ärztliche Kompetenz, psychologische und soziale Unterstützung mithelfen können, mit Grenzsituationen leichter umgehen zu lernen.

Arbeiten bis zum Umfallen

Nach wie vor wird viel darüber diskutiert, wie lange wir arbeiten sollen. Zwischen Beruf und Gesundheit gibt es sehr enge Verknüpfungen.

Psychoonkologie – Begleitung in Lebenskrisen

Krebspatienten sind mit ihrer Endlichkeit konfrontiert. Viele Fragen über Behandlungsmethoden, persönliche Lebensführung und den Sinn des eigenen Seins werden aufgeworfen. Dr. Ilse Rathke-Valencak begleitet als Psychoonkologin ihre Patienten in dieser Lebenskrise.

Saisonal abhängige Depressionen

Sonne ist Lebenselixier. Sie gibt Kraft und Energie und viele Menschen spüren es beinahe körperlich, wenn die Tage kürzer, die Sonnenstrahlen weniger werden und sich dafür Nebelschwaden übers Land legen. Energielosigkeit und Leistungsminderung sind häufig Begleiterscheinungen in den trüben Herbst- und Wintermonaten. Wenn dazu aber schwere Stimmungsschwankungen kommen, die wiederholt auftreten, sprechen Mediziner von SAD, saisonal abhängigen Depressionen.

Schmerztherapie

Als „völligen Humbug“ bezeichnet Oberarzt Dr. Johann Blasl, Anästhesist und Leiter des Schmerzdienstes im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Linz, den Spruch „Indianer kennen keinen Schmerz“. Die tägliche Aufgabe seines sechsköpfigen Fachärzte-Teams ist es, Frischoperierte und Tumor-Patienten von ihren Schmerzen möglichst zu befreien.

Wenn der Darm träge ist

Dabei ist die Verdauung ein ganz natürlicher Vorgang. Und dazu gehört auch der Stuhlgang. Verstopfung ist eine der häufigsten Störungen des Verdauungssystems. Aber nicht jeder, der „keine Verdauung“ hat, leidet auch darunter. Etwa 20 bis 30 Prozent der Bevölkerung in den Industrieländern kennen Verstopfung, Frauen sind häufiger betroffen als Männer.

Seelische Bedürfnisse ernst nehmen

Wer Schmerzen hat ohne organischen Befund dazu, der wurde und wird manchmal noch als Hypochonder abgestempelt. Oft heißt es dann auch, dass die Symptome psychosomatisch seien. In der bisher einzigen Abteilung für Psychosomatik für Erwachsene in der Landesnervenklinik Linz gibt es keine Stigmatisierung im Sinn von „Psycherl“. Dort lernen Menschen sich ihren Gefühlen, Problemen und Krisen zu stellen.

Zöliakie – Getreideunverträglichkeit

Die Begriffe Zöliakie, einheimische Sprue, nichttropische Sprue und glutensensitive Enteropathie bezeichnen alle die gleiche Erkrankung. Bei der Zöliakie besteht eine Überempfindlichkeit gegen das in den meisten Getreiden enthaltene Klebereiweiß „Gluten”. Gluten ist in Roggen, Weizen, Gerste, Hafer und Dinkel zu finden.
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