human Ausgabe 4/2004

human Ausgabe 4/2004

Artikel in diesem Magazin:

Fachärzte – wichtiger Teil der Versorgungspyramide

Österreichs medizinisches Versorgungsnetz zählt zu den besten der Welt. Einen wesentlichen Beitrag leisten dazu die Krankenhäuser, beziehungsweise die dort tätigen Fachärzte. Sie arbeiten Hand in Hand mit ihren Kollegen außerhalb des Spitals und stehen an 365 Tagen im Jahr und rund um die Uhr zur Verfügung, wenn es die Situation erfordert.

Tauchen – regelmäßige Gesundheitschecks ratsam

Die Sommerzeit und der Herbst sind verstärkt die Zeit der Hobby-Taucher. Doch bevor es ins kühle Nass geht, muss unbedingt der Gesundheitszustand gecheckt werden.

Gesunder Lebensstil beugt Gelenksabnützung vor

Der Gelenksverschleiß, im Fachjargon Arthrose genannt, gehört heute zu den drei Haupterkrankungen der älteren Menschen. Vor allem Knie und Hüfte sind betroffen. „Durch gesunden Lebensstil und Prävention durch Bewegung kann das Risiko für eine Arthrose um die Hälfte reduziert werden“, sagt Orthopäde und Primar Josef Hochreiter vom Spital der Barmherzigen Schwestern in Linz.

Gesunde Gemeinden

Die „Gesunden Gemeinden“ setzen kontinuierlich Akzente im Bereich der Prävention und Gesundheitsbildung. Eine wichtige Rolle spielen auch die Hausärzte.

Anamnese – Erhebung der Krankengeschichte

„Keine Krankheit kommt aus heiterem Himmel, jede hat vielmehr ihre Vorgeschichte”, weiß der erfahrene Unfallchirurg Primarius Dr. Gerhard Rupp. Diese Erhebung der Krankengeschichte in Form gezielter Fragen durch den behandelnden Arzt nennt man Anamnese. Rupp, ein Doyen der Medizin, räumt ihr höchsten Stellenwert ein.

Reisekrankheiten –Darm

Von Durchfällen in exotischen Ländern wissen viele Urlauber zu berichten, aber auch der beliebte Mittelmeerraum hat neben Sonne, Sand und Meer Krankheitserreger zu bieten. Primar Dr. Josef Walchshofer, Internist mit Schwerpunkt Gastroenterologie am Diakonissen-Krankenhaus in Linz, hatte schon mit den verschiedensten Auslösern von Durchfällen zu tun.

Pflegende Angehörige brauchen Unterstützung

Die Pflege von älteren Menschen stellt Angehörige oft vor große Herausforderungen, wichtig ist es, frühzeitig ein Helfer-Netzwerk zu organisieren, betont Dr. Johannes Walli, Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, mit Diplom für Geriatrie und psychotherapeutische Medizin.

Sodbrennen ernst nehmen

Sodbrennen ist häufig die Folge von zu fetten oder zu scharf gewürzten Speisen, die die Säureproduktion im Magen überschießen lassen. Auch Süßigkeiten, Alkohol, Kaffee und Fruchtsäfte sind regelrechte Säurelockstoffe. Wenn aggressive Magensäure die Speiseröhre hoch bis in den Rachen steigt, können die empfindlichen Schleimhäute erheblich geschädigt werden. Das ist nicht nur schmerzhaft, sondern auch gefährlich. Im schlimmsten Fall kann die entzündete Schleimhaut sogar zu einem Speiseröhrenkrebs entarten. Sodbrennen sollte man daher nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Warzen - Hautveränderungen durch Viren

Warzen sind rückbildungsfähige Virusinfektionen der Haut. Nach einer Ansteckung kommt es Wochen oder Monate später an den befallenen Hautstellen zu vermehrtem Zellwachstum. Die Hautwucherung ist in unterschiedlicher Form mit einer meist rauen Oberfläche, die scharf begrenzt und gutartig ist, sichtbar.

Zahnimplantate – Weg zum strahlenden Lächeln

Schon etwa 100 Jahre nach Christus waren Menschen in der Lage, künstliche Zähne in Kieferknochen einzupflanzen. Das beweist ein Schädel, der in der Nähe von Paris gefunden wurde und der einen perfekt implantierten Stiftzahn zeigt. Dieser Backenzahn wurde aus Eisen geschmiedet und passt exakt in die Zahnlücke des Oberkiefers. Dieses Implantat dürfte voll funktionstüchtig gewesen sein und widerlegt die Ansicht, dass Zahnersatz früher nur aus kosmetischen Gründen angefertigt wurde.
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