human Ausgabe 2/2004

human Ausgabe 2/2004

Artikel in diesem Magazin:

Kurzzeitbehandlung in Bezirksaltenheimen

„Umbau statt Abbau“, lautet die Devise der Ärztekammer für OÖ. So schlagen niedergelassene Ärzte vor, in Bezirksaltenheimen die Möglichkeit einer „Nachtaufnahme“ einzurichten. Diese prästationäre Aufnahme würde die Akutbetten in Spitälern entlasten, die Senioren wären aber trotzdem gut versorgt.

Vermeidung von kostenintensiven Mehrfach-Untersuchungen

Statt das Gesundheitswesen krank zu sparen, verlangt die Ärztekammer für Oberösterreich nach Konzepten, die unser hochwertiges Gesundheitssystem über Jahre hinaus sichert. Ein Weg, um Kosten zu minimieren, könnten hierbei Rationalisierungsmaßnahmen sein. So schlägt die Ärztekammer einen Ärzte-Info-Pool vor, der kostenintensive Doppel- oder Mehrfachuntersuchungen vermeiden soll.

Versorgungspyramide – Hausarzt, Facharzt, Krankenhaus

Unter 45 Industrienationen nimmt Österreich in puncto medizinischer Infrastruktur eine Spitzenposition ein. Eingebettet im medizinischen Netzwerk – Hausarzt – Facharzt – Krankenhaus - wird den Patienten eine optimale Versorgungspyramide geboten. Aber die ökonomischen Bandagen werden immer härter und könnten tiefe Spuren hinterlassen.

Im Spannungsfeld zwischen Versorgungsauftrag und Kosten

Strukturreformen in oö. Krankenhäusern stehen derzeit zur Debatte, was von der Ärztekammer für OÖ. mit Skepsis beobachtet wird. Denn Kostenersparnis scheint wieder das Maß aller Dinge zu sein. Zwar soll die Qualität in der medizinischen Versorgung erhalten bleiben, die Ärzte haben aber berechtigte Zweifel, ob dies in der Praxis auch der Fall ist.

Begegnung auf Augenhöhe

Kinder und Jugendliche brauchen beim Arzt eine besondere Art und Weise der Zuwendung.

Hautkrebs

Diagnose Hautkrebs! Die Neuerkrankungsrate hat vor allem beim malignen Melanom, dem „Schwarzen Hautkrebs“, in den letzten Jahren signifikant zugenommen. Hautfachärzte kennen die Ursache: Extremer, ungehemmter Sonnengenuss erhöht das Hautkrebsrisiko! „Eine alarmierende Entwicklung“, mahnt der Linzer Dermatologe Dr. Johannes Neuhofer und rät zur Vorsicht.

Transplantation von Organen

Transplantationen gehören heute zum medizinischen Alltag: Für viele Patienten bedeutet etwa eine Herztransplantation die einzige Chance auf ein längeres und erfüllteres Leben. Dennoch ist nicht jedem wohl bei dem Gedanken nach dem Tod Organspender zu werden. Wer sich mit dieser Idee nicht anfreunden kann, sollte das schon zu Lebzeiten klar deponieren.

Gebärmutterhalskrebs kein Todesurteil

Der Gebärmutterhalskrebs gehörte noch in den 70er Jahren zu den gefährlichsten Erkrankungen von Frauen. Heute können durch eine einfache Abstrichuntersuchung im Rahmen des modernen Früherkennungsprogramms schon Vorformen erkannt und behandelt werden. Gerade der Gebärmutterhalskrebs ist in der Onkologie, der Krebsforschung, ein deutlicher Beweis dafür, dass Früherkennung Leben retten kann, denn die Sterblichkeit ist entsprechend zurück gegangen.

Männer, schaut auf eure Gesundheit

Frauen mögen ja gerne unken, dass Männer besser bezahlt sind und dass sie auch sonst manchen Vorteil im Alltag genießen, vor allem im familiären daheim. In Sachen Gesundheitsvorsorge sind die Frauen Männern aber um Welten voraus. Männer emanzipiert euch und übernehmt die Verantwortung für eure Gesundheit!

Kneippkuren

Kneippen ist weit mehr als nur kalte Güsse und ein bisserl Wassertreten. Das Ganzheitskonzept kann es durchaus mit den modernen „Heilungsverfahren“ – wie beispielsweise Ayurveda – aufnehmen.

Multiple Sklerose

In Österreich leiden an die 10.000 Menschen an Multipler Sklerose - 71 % davon sind Frauen. Dafür nehmen Männer meist einen schwereren Verlauf als Frauen.

Strahlend weiße Zähne

Mit den heutigen Bleaching-Materialien bekommen die Zähne innerhalb kürzester Zeit ihre natürlich frische Farbe wieder. Man sollte das Bleichen jedoch vom Zahnarzt durchführen lassen, da die Zähne ansonsten Schaden nehmen könnten.

Tierhaarallergie

Sie sind nicht nur unsere Hausgenossen sondern auch unsere Freunde und viele Menschen pflegen einen engen Kontakt zu ihren vierbeinigen oder gefiederten Hausgenossen. Das kann bei empfindlichen Personen zu allergischen Reaktionen führen.

Verein Medizinmuseum OÖ

Im Jahre 2000 wurde der „Verein Medizinmuseum Oberösterreich“ gegründet. Sein Ziel ist die Erarbeitung der Geschichte des gesamten Gesundheitswesens in Oberösterreich und in weiterer Folge die Errichtung eines Medizinmuseums in Linz. Im Laufe der Zeit soll ein medizinisches Referenzzentrum für Oberösterreich entstehen. Neben der Aufarbeitung der Geschichte sollen Exponate für das Museum beziehungsweise für informative Schwerpunkt- Ausstellungen zu bestimmten Themen gesammelt werden.

Verletzte Psyche – Schwerpunkt Jugendliche

Bis zu 20 % aller Kinder und Jugendlichen in Österreich haben psychische Probleme unterschiedlichen Ausmaßes. Für die 12- bis 18-Jährigen bietet die Jugendpsychiatrie in der Landesnervenklinik Wagner Jauregg (WJK) in Linz Therapie und Hilfe. Ab Juni beginnt die Abteilung von Primar Dr. Werner Leixnering in neuem Glanz zu erstrahlen. Der Endausbau soll 2005 abgeschlossen sein.
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