human Ausgabe 3/2003

human Ausgabe 3/2003

Artikel in diesem Magazin:

Gesundheitsvorsorge kennt kein Alter

Die Gesundheitsvorsorge ist prinzipiell in allen Lebenslagen und Altersstufen möglich und sinnvoll. Je früher man damit beginnt, desto größer der persönliche Gewinn. Bereits im zarten Kindesalter können durch Gesundheitsbildung in Kindergärten, Schulen und in der Familie wichtige Impulse gesetzt werden, die das weitere Leben entscheidend prägen.

Quälende Flugangst

Herbert S. (62) ist ein Motorsportfan. Je schneller die Boliden an ihm vorbeisausen, desto besser. Doch wenn er in ein Flugzeug einsteigen soll, ist es mit dem Spaß an Geschwindigkeit vorbei: Schon beim Gedanken daran bricht ihm der Schweiß aus.

Die Kraft der Homöopathie

Seit 200 Jahren hat sich die Methode der Homöopathie bewährt. Bei der Behandlung wird der Mensch als Ganzes betrachtet und nicht nur eine bestimmte Krankheit und ihre Symptome.

Einsatz in Burkina Faso

Dr. Eva Homolka-Fasching, Zahnärztin aus Linz, verbringt ihren Urlaub nicht an einem typischen Ort im Süden. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Ärmsten zu helfen. Und so ist ihr Urlaubsziel die Sahelzone, genauer gesagt Burkina Faso. Dort leistet der 64-jährige burgenländische Tischler Franz Grandits seit Jahren selbstlose Hilfe. Er hat es ermöglicht, dass es dort ein Krankenhaus mit Geburts- und Zahnstation gibt. Die Zahnstation ist einmal im Jahr auch der Wirkungsbereich der Linzer Medizinerin.

Krankheitserreger reisen schnell

In Zeiten von SARS spielen sich die Abenteuer vieler Fernwehhungriger nur mehr im Kopf ab. Angst wo und wie man überall angesteckt werden könnte trüben die Reiselust. „Von einer Reise nach China rate ich ab, ansonsten soll sich jeder Urlauber über das aktuelle Risiko in seinem Reiseland informieren. Mir als Tropenmediziner wäre es sehr wichtig, dass die Grippeimpfung Bestandteil der Basisimmunisierung vor Reisen werden würde. Immer wieder kommen Urlauber mit schwerer Grippe nach Hause“, sagt DDr. Martin Haditsch, Facharzt für Hygiene, Mikrobiologie und Tropenmedizin.

Schluss mit Damenbart & Co

Was früher nur mit Hilfe von magischen Jungbrunnen erreichbar war, wird heute durch medizinische Methoden oftmals Wirklichkeit. Schönheit kommt nicht mehr nur von innen, vielfach wird bereits mittels Laser, gezielter Medikamententherapien und mit der Hilfe von „Nervengiften“ nachgebessert.

Haut und Sonne: Gefährliche Muttermale

Sommer, Sonne, Strand und Meer – eine Zeit zum Seele baumeln lassen. Aber Vorsicht, zu viel Sonne tut nicht gut. Die UV-Strahlung macht nicht nur braun und setzt euphorisch stimmende Stoffe frei, bei einem Sonnenbrand wird auch das Erbgut der Haut geschädigt. Ein Muttermal kann sich zum bösartigen Krebsgeschwür (= Melanom) auswachsen.

Sport und Schwangerschaft

In der Schwangerschaft werden viele Frauen besonders gesundheitsbewusst. Sie stellen ihre Ernährung um, hören auf zu rauchen und trinken keinen Alkohol mehr. Aber auch das Vorurteil, dass schwangere Frauen keinen Sport betreiben sollten, hält sich immer noch hartnäckig. Sportliche Betätigung, die über Schwangerschaftsgymnastik und Geburtsvorbereitung hinausgeht, wird vielfach recht skeptisch gesehen.

Volkskrankheit Diabetes

Der Diabetes mellitus, aus der griechischen Sprache übersetzt "honigsüßer Durchfluss", ist eine Stoffwechselstörung, bei der entweder kein eigenes Insulin mehr gebildet wird (Typ-I-Diabetes), oder das Insulin zwar freigesetzt wird, der Körper aber eine Insulinunempfindlichkeit entwickelt (Typ-II-Diabetes). Wird Diabetes nicht behandelt, kann es zu schweren Schädigungen der Augen, der Nieren, peripherer Nerven und der Gefäße kommen.

Histamin-Unverträglichkeit

Histamin ist eine körpereigene Substanz, die auch in vielen Nahrungsmitteln enthalten ist. Bei überempfindlichen Menschen kann die Aufnahme von Histamin durch den Genuss von Lebensmitteln zu allergie-ähnlichen Symptomen führen und auch Asthmaanfälle auslösen. Im Falle einer vom Arzt diagnostizierten Histamin-Intoleranz muss auf gewisse Speisen und Alkoholika verzichtet werden.
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