Die Pläne der Regierung nehmen wir in dieser Form nicht hin. Das sind gewaltige Summen, die den Oberösterreicherinnen und Oberösterreichern entzogen werden. Die Beiträge müssen zur Gänze im Land bleiben und hier den Menschen zugutekommen!  

Die Einnahmen der Sozialversicherung sollen auf Basis 31. Dezember 2017 eingefroren werden. Die höheren Beiträge der fleißigen Oberösterreicher von 60 Mio. Euro 2018 würden abfließen, anstatt für den Ausbau der Gesundheitsversorgung – mehr Fachärzte, kürzere Wartezeiten, Ambulanzen entlasten – zur Verfügung zu stehen. Auch 260 Millionen Euro an oö. Rücklagen würden zur Einheitskasse wandern.  

Der Moloch würde ein gutes System zerschlagen, die beste Gesundheitsversorgung für Oberösterreich wäre Geschichte. Deshalb fordern wir, dass die Einnahmen im Bundesland autonom verwaltet werden.

Die Einheitskasse ist der erste Schritt zur Verstaatlichung der Medizin und schert alles über einen Kamm. Für die Patienten hätte der Geldabfluss im dreistelligen Millionenbereich gravierende Folgen. Vieles, was Oberösterreich auszeichnet, ist in Gefahr – vor allem bei den Leistungen ist eine deutliche Reduktion zu befürchten.