Die österreichische Gesundheitspolitik hat mit dem Gesetz, Gaststätten ab Mai 2018 rauchfrei zu bekommen, eine kluge und nachhaltige Gesundheitsentscheidung getroffen. Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, Entscheidungen, die in die falsche Richtung gehen, im Rahmen unseres Volksbegehrens zu verändern, gerade wo uns jetzt im neuen Regierungsprogramm die Möglichkeiten gegeben wurden, dies im Rahmen von Volksentscheiden zu tun.

Die Wiener Ärztekammer unter Präsident Univ.-Prof. Dr. Thomas Szekeres und die Österreichische Krebshilfe unter seinem Präsidenten Prof. Dr. Paul Sevelda hat deshalb das Volksbegehren für die Beibehaltung eines generellen Rauchverbots in der Gastronomie ab Mai 2018 gestartet. Unterstützungserklärungen können seit 15. Februar und bis 4. April bei den Gemeindeämtern und Magistraten abgegeben werden. Für die Initiierung des Volksbegehrens sind 8401 Unterschriften erforderlich, persönlich oder via Handysignatur oder Bürgerkarte. Unterschriften gelten gleichzeitig für das angestrebte offizielle Volksbegehren, für dessen parlamentarische Behandlung mindestens 100.000 Unterstützer notwendig sind. Diese wurden bereits erreicht.

Das Volksbegehren ist kein Affront gegen die Raucherinnen und Raucher, sondern soll einen Schutz vor der Rauchbelastung, insbesondere auch für das Personal in der Gastronomie, bieten. Jede Unterschrift zählt!