Mit Stöcken den Berg sicher rauf und runter

Stöcke können bei manchen Sportarten zum Beispiel bei der Stabilisierung oder der Kraftübertragung unterstützen und vor Stürzen schützen. Ob beim Bergwandern, Nordic Walking, Langlaufen und Skifahren, erfüllen Stöcke verschiedene Zwecke.
Im Herbst und Winter hat das Gehen und Laufen mit und ohne Skiern Saison. Stöcke machen das (Nordic) Walking, Lang- und Skilaufen einfacher und helfen viele Muskelgruppen zu trainieren.

  • Bergwandern: Ob bergauf oder bergab, Stöcke unterstützen das sichere vorankommen. Man kann sich durch Stöcke in unwegsamem Gelände besser stabilisieren und in Balance bleiben, was vor Stürzen schützt. Mit den Hilfen kann man auch den Untergrund abtasten. Oft schützt ein gezielter Stockeinsatz vor einem Fehltritt und Verlust des Gleichgewichtes.

Als Unterstützung bei der Kraftübertragung erleichtern sie bestimmte Bewegungen. In steilem Gelände etwa kann der Wanderstock die Beine wirksam entlasten, indem ein Teil der Kraft über die Arme und Schultern abgeleitet wird. So wird auch ein Großteil der Körpermuskulatur trainiert.

Wenn es gilt, einen Bach zu überqueren, sorgt ein guter Stockeinsatz für Sicherheit.

  • Nordic Walking: Nur wer die Stöcke richtig einsetzt profitiert optimal von ihnen. Zu ihren Funktionen gehört es, dass sie als Fortbewegungsmittel den Vortrieb verbessern, was schnelleres Gehen ermöglicht, das wiederum den Energieverbrauch vergrößert. Die Stöcke entlasten Gelenke und Muskeln des Unterkörpers, weil auch die Muskulatur der Arme und Schultern an der Bewegung vermehrt beteiligt ist und trainiert werden. Man kräftigt den Oberkörper und durch das gegengleiche Schwingen von Armen und Beinen verstärkt sich die Rotation der Wirbelsäule. Diese Bewegung hilft die Bandscheiben gesund und funktionstüchtig zu halten. Die tiefliegende Muskulatur der Wirbelsäule, die für die Haltung zuständig ist,  wird ebenfalls trainiert.
  • Tourengehen und Langlaufen: Bei diesen Sportarten werden die Stöcke ähnlich wie beim Nordic Walking genutzt, aber die Krafteinsätze sind stärker. Nur ein guter Stockabdruck hilft, dass man schnell vorwärts kommt. Geht es beim Langlaufen bergab, können die Stöcke helfen, in der Spur zu bleiben und Stürze zu vermeiden.
  • Skifahren: Mit den Stöcken werden die Schwünge ausbalanciert. Jeder, der schon einmal einen Stock verloren hat oder ganz ohne gefahren ist, weiß, dass es dann schwieriger ist, sicher und sturzfrei ans Ziel zu kommen. Die Stöcke fungieren als Schwungmasse und somit als Gleichgewichtshilfe. Im Flachen braucht man die Stöcke um Tempo zu machen.
Kostenloses Abo der human, dem Gesundheitsmagazin für Oberösterreich bestellen: Email mit Name und Adresse an human@aekooe.at
Zum Newsletter anmelden und wichtige Infos erhalten