Mann leidet unter Kopfschmerzen.

Bye Bye Kopfweh ohne Tabletten!

Kopfschmerzen bedeuten für viele automatisch den Griff zur Tablette. Und das ist verständlich, schließlich können sie uns den ganzen Tag lahmlegen. Mit pochenden und stechenden Schmerzen wünschen sich die meisten lediglich, dass es schnell vorbei ist. Doch ganz abgesehen davon, dass Tabletten auf Dauer schlecht für die Gesundheit sind, sind sie außerdem nur eine temporäre Lösung.

 

Wasser

Einer der häufigsten Gründe für Kopfschmerzen ist Dehydrierung: Der Flüssigkeitsmangel sorgt dafür, dass die Zellen nur noch schlecht mit Sauerstoff versorgt werden können. Und tatsächlich ist man bereits sehr viel früher dehydriert, als man vielleicht denkt. Bereits ab einem Flüssigkeitsmangel von zwei Prozent beginnt der Körper zu reagieren – zuerst mit Konzentrationsproblemen und dann mit Schmerzen. Wer also ausreichend Wasser trinkt, bekommt weniger Kopfschmerzen und auch wenn der Schmerz bereits da ist, kann ein Glas Wasser helfen. Dabei sollte man nicht darauf warten, bis man durstig ist, denn dann ist es bereits zu spät und der Körper leidet bereits an zu wenig Flüssigkeit.

Kaffee & schwarzer Tee

Die Heißgetränke können bei Kopfschmerzen fast schon mit Tabletten mithalten. Das hängt damit zusammen, dass das in ihnen enthaltene Koffein die Durchblutung anregt. Aber Vorsicht: Wer ohnehin viel Kaffee konsumiert, muss mit einem stark verringerten Effekt rechnen.

Spinat

Das in Spinat enthaltene Magnesium kann sowohl Häufigkeit als auch Intensität von Kopfschmerzattacken lindern. Vor allem Migränepatienten haben oft einen besonders niedrigen Magnesiumspiegel. Auch andere magnesiumreiche Lebensmittel wie Buchweizen, Quinoa und Bananen können Linderung verschaffen.

Ingwer

Die Ingwerknolle kann neben Erkältungen auch als Mittel gegen Kopfschmerzen verwendet werden. Sie hemmt nicht nur die Produktion von Prostaglandinen (komplexe Fettsäuren, die Entzündungen, Schmerzen und Schwellungen fördern) sondern verhindern auch, dass sich – wie so oft vor einer Kopfschmerzattacke –  die Gefäße im Gehirn weiten.

Kartoffeln

Kartoffeln gelten als wertvolle Kaliumlieferanten und sorgen für ein ausgeglichenes Kalium-Natrium-Verhältnis. Das ist besonders wichtig, denn ein zu hoher Natriumgehalt kann nicht nur für Kopfschmerzen sorgen, sondern auch Bluthochdruck und Herzerkrankungen fördern. 

Kirschen

Das süße Obst ist nicht nur besonders lecker, sondern enthält auch Verbindungen, die in Stickstoffmonoxid umgewandelt werden und so die Muskulatur der Blutgefäße entspannen. Das sorgt dafür, dass der Blutdruck sinkt. Und sogar der in ihnen enthaltene Farbstoff, Anthocyane, wirkt schmerzstillend. Gut zu wissen: Je dunkler und saurer die Kirschen sind, desto effektiver können sie helfen.

Knoblauch

Knoblauch lässt nicht nur so ziemlich jedes Essen besser schmecken, sondern tut auch so einiges für die Gesundheit: Er vertreibt Müdigkeit, unterstützt die Verdauung, senkt den Cholesterinspiegel und sorgt für eine funktionierende Durchblutung. Letzteres sorgt für den schmerzlindernden Effekt der Knolle.

Walnuss

In Walnüssen findet sich ein besonders hoher Gehalt an Serotonin – einem Glückshormon, dem eine schmerzlindernde Wirkung zugeschrieben wird. Zusätzlich besitzen sie nicht nur entzündungshemmende Eigenschaften, sondern enthalten auch besonders viel Magnesium, welches der Ausschüttung von Stresshormonen vorbeugt. Stresskopfschmerzen haben also keine Chance.

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