Im Fitnessstudio anfangs weniger Gewicht und längere Sätze

Junger Mann tariniert im Fitnessstudio

Fitnessstudios haben vielerorts nach langer Corona-Zwangspause unter Auflagen wieder geöffnet. Viele haben sehnsüchtig darauf gewartet, wieder an den Geräten trainieren zu dürfen und Muskeln aufzubauen. Doch sie sollten es in ihren ersten Einheiten langsamer angehen lassen. Vor allem, wenn sie während der Schließung kaum aktiv gewesen sind. Muskeln, Gelenke, Knorpel und Knochen müssen erst wieder zu alter Belastbarkeit zurückfinden.

Für den Wiedereinstieg raten Sportwissenschaftler zu Training im Kraftausdauer-Bereich, also mit zwölf oder mehr Wiederholungen. Die Vorteile: Man wird wieder effizienter in der Ausführung der Bewegungen. Außerdem können durch die geringere Intensität kleine Mikrorisse in der Muskulatur weitgehend verhindert werden.

Nach den ersten Wochen können Trainierende dann die Intensität erhöhen und mehr Gewichte auflegen. Experten raten: Gewöhnen Sie sich an die Bewegung und arbeiten Sie im Anschluss dringend daran, das verlorene Muskelvolumen wieder zu erlangen. Denn unser größtes Stoffwechselorgan braucht Hubraum.

 

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