Body Checking ist schlecht für die Gesundheit

Junge Frau betrachtet ihr Spiegelbild.

Ständiges in den Spiegel sehen und Aussehen prüfen kann sich negativ auf die mentale Gesundheit auswirken. Denn Grundlage davon ist eine Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper bzw. dem Drang über sich selbst wieder Kontrolle zu erlangen. Gibt man dem Drang nach, kann die mentale Gesundheit geschädigt werden.

Gerade weil viele wegen der Corona-Pandemie viel Zeit zu Hause verbracht haben, ist die Wahrnehmung des eigenen Aussehens bzw. die Fixierung auf das Äußere gestiegen. Die Menschen bewegten sich weniger und haben damit verstärkt negative Gedanken im Hinblick auf ihr Aussehen.

So kommt man los vom Body Checking:

  • Trigger-Faktoren herausfinden und beseitigen

Alte Kleidung, die nicht mehr passt, oder auch die Waage kann das Body Checking begünstigen.

  • Social Media Konsum drosseln

Vergleicht man sich mit Fitness-Influencern, ist ein Body Checking unausweichlich. Man sollte daher hinterfragen, wen man folgt und warum. Welches Körperimage bzw. welche Einstellung gegenüber dem eigenen Aussehen wird auf dem Kanal vermittelt? Fühlt man sich nach der Nutzung schlecht oder macht sich Unzufriedenheit breit sollte man den Feed bzw. den Social Media Kanal weniger oft besuchen oder alternative Influencer beachten. Denn je bunter und ausgewogener der Feed ist, desto weniger Unzufriedenheit entsteht.

  • Notizen machen oder Tagebuch schreiben

Um ein noch besseres Bild vom Body Checking zu haben ist, aufzuschreiben, wie oft man sich vergleicht oder in den Spiegel sieht. Damit wird sichtbar, wie „besessen“ man ist.

  • Hinterfragen warum man Body Checking betreibt

Hinter dem Check des Körpers kann auch ein Bewältigungsmechanismus für Angstzustände, Unsicherheit, niedriges Selbstbewusstsein oder Machtlosigkeit stecken. Dann sollte man sich fragen, woher die Gefühle stammen. Damit kann man nämlich langfristig die mentale Gesundheit stärken.

 

 

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