80 FSME-Fälle im Vorjahr in Österreich

Im Vorjahr sind in Österreich 80 FSME-Erkrankungen registriert worden. Das waren 16 Fälle mehr als im Jahr 2015. Die Mehrzahl betrifft Menschen ab 40 Jahren, da die Auffrischungsintervalle häufig nicht eingehalten werden oder auf die Impfung ganz vergessen wird.

Die durch Zecken übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis kann nicht geheilt werden und schwere neurologische Schäden zur Folge haben. Schutz bietet die im österreichischen Impfplan empfohlene FSME-Impfung.

Für die heurige Zecken-Saison gebe es auch durch die tiefen Temperaturen seit Jahresbeginn keine Entwarnung. Die Tiere seien mittlerweile fast das ganze Jahr über aktiv. Laub und Schnee isolieren die Kälte, wodurch Zecken gut gegen tiefe Temperaturen geschützt sind. Je dicker die Schneedecke, desto besser der Schutz. Häufig beginnt die Zeckensaison bereits im Februar und reicht bis in den Oktober hinein.

Schmilzt der Schnee und gibt es an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen mehr als fünf bis sieben Grad, werden die Parasiten aktiv und suchen nach Nahrung in Form von Blut.     

Impfplan des Gesundheitsministeriums: http://www.bmgf.gv.at/home/Impfplan

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