Das Weblog von Ärztinnen und Ärzten aus Oberösterreich

Unerwünschter "Schneefall"

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Dr. Gerhard Roitner

Wer schon einmal von Schuppen betroffen war, weiß, wie unangenehm sie sein können. Wichtig ist, dass es sich hierbei nicht um ein Haar- sondern um ein Hautproblem handelt. Die Kopfhaut erneuert sich, in dem sie neue Zellen bildet und die alten abstößt. Entstehen diese Zellen aber zu rasch, kann es zu einer Verklumpung kommen. Das Resultat sind sichtbare Schuppen. Generell gibt es zwei Arten von Schuppenformen: trockene und fettige Schuppen. Trockene Schuppen sind feiner und fallen wie Schnee auf die Kleidung. Meist gehen sie zudem mit einer trockenen Kopfhaut einher. Um trockenen Schuppen entgegen zu wirken, bedarf es speziellen Shampoos, die rückfetten und Feuchtigkeit spenden. Nach der Haarwäsche sollte man die Haare unbedingt gut ausspülen und nicht zu heiß föhnen. Normalerweise lassen sich trockene Kopfhaut und Schuppen relativ leicht behandeln. Sollte es aber zu Entzündungen oder Haarausfall kommen, ist ein Hautarzt aufzusuchen.

Dr. Gerhard Roitner ist Allgemeinmediziner in Neukirchen.

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